Navigation: Hauptseite > Strecke Niederwalgern – Herborn
| Streckenlänge: | Niederwalgern – Weidenhausen | 13,3 km |
| Weidenhausen – Hartenrod | 6,0 km | |
| Hartenrod – Herborn | 23,7 km | |
| Niederwalgern – Herborn | 43,0 km | |
| Eröffnung: | Niederwalgern – Weidenhausen | 12.05.1894 |
| Weidenhausen – Hartenrod | 15.07.1901 | |
| Hartenrod – Herborn | 01.08.1902 | |
| Einstellung: | Niederwalgern – Hartenrod | 27.05.1995 |
| Hartenrod – Herborn | 08.06.2001 | |
| Streckenabbau: | Niederwalgern – Herborn | 05-12.2006 |
Der erste Abschnitt der Aar-Salzböde-Bahn von Niederwalgern nach Weidenhausen wurde 1894 eröffnet und diente in erster Linie dem Anschluss der Metall- und Hüttenwerke in Gladenbach und Weidenhausen. Schon zwei Jahre später wurde die Verlängerung der Strecke nach Herborn konzessioniert, die in zwei Etappen bis 1902 auch realisiert wurde.
Das Ende der Strecke sorgte gleich mehrmals für Wirbel. Nachdem sie 1993 einen verstärkten Fahrplan und neue Fahrzeuge erhalten hatte, wurde bereits zwei Jahre später der Verkehr zwischen Niederwalgern und Hartenrod eingestellt, da der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Zugverkehr nicht mehr bezahlen wollte. Gleichzeitig wurde auf dem verbliebenen Abschnitt der Studentakt eingeführt. Aber auch das rettete die Strecke nicht mehr. Sie war nun dem Bau einer Umgehungsstraße und der Erweiterung einer Kläranlage im Wege. Folglich wurde der Verkehr auf dem Reststück im Jahr 2001 ebenfalls eingestellt. Kurz darauf gab es noch einmal Gedankenspiele, den Abschnitt Niederwalgern–Hartenrod zu reaktivieren, doch diese hatten sich spätestens mit dem €žGleisdiebstahl von Lohra€œ Ende 2005 bereits wieder erledigt. Zwischen Niederwalgern und Lohra wurden in einer dreisten Aktion 4,7 Kilometer Gleise illegal abgebaut. Die Drahtzieher gaben sich als Mitarbeiter der deutschen Bahn aus und beauftragten ortsansässige Firmen mit dem Abbau. Die Schienen und Stahlschwellen verkauften sie für rund 200.000 Euro an Schrotthändler. Als der Diebstahl aufflog, waren auch bei Bischoffen bereits Gleise zum Abbau vorbereitet. Der offizielle Abbau der Strecke folgte 2006.
Da die meisten Fotos vor dem Abbau der Strecke entstanden, sind sie zum größten Teil bereits wieder historisch.
Niederwalgern – Lohra (Zustand November 2005/April 2006)
Lohra – Weidenhausen (Zustand April 2006)
Anschluss Justushütte (Zustand April 2006)
Weidenhausen – Hartenrod (Zustand April 2006)
Hartenrod – Eisemroth (Zustand Juni 2006)
Eisemroth – Bicken (Zustand Juni 2006)
Bicken – Herborn (Zustand Juni 2006)
Anschluss Burger Eisenwerke (Zustand Juni 2006)
Niederwalgern – Damm (Historische Fotos)