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Der Bahnhof Lohra besaß ursprünglich zwei Bahnsteige, war zum Schluss aber zum Haltepunkt zurückgebaut. Das Bahnhofsgebäude wird von verschiedenen Vereinen genutzt.
Direkt an den Personenbahnhof von Lohra schließt sich der Güterbahnhof an. Außer einem Gleis, das keine Einfahrweiche mehr besitzt und an der Kopframpe im rechten Bild endet sind hier sämtliche Anlagen verschwunden. Es diente einst zur Belieferung des im linken Bild zu sehenden Raiffeisenlagers. Das Streckengleis befindet sich jeweils am linken Bildrand.
An diesen beiden Bachbrücken bei Mornshausen hat der Zahn der Zeit schon ordentlich genagt.
Dieser Bahnübergang in Mornshausen ist noch fast vollständig erhalten. Den Blinklichtanlagen fehlen aber teilweise schon die Lampen.
Die hölzerne Wartehalle in Mornshausen ist in einem sehr schlechten Zustand.
Auch der zweite Bahnübergang in Mornshausen ist noch vollständig erhalten.
Kurz nach dem Verlassen von Mornshausen trifft man bereits auf das Einfahrsignal des Bahnhofs Gladenbach.
Vor dem Erreichen von Gladenbach wird ein weiterer Bach überquert. Direkt hinter der Brücke befindet sich die Einfahrweiche des Bahnhofs, über die mittlerweile eine Straße gebaut wurde.
Mit fünf Gleisen und drei Bahnsteigen war Gladenbach der größte Unterwegsbahnhof der Strecke. Der Bahnhof liegt weit außerhalb der Stadt am südlichen Rand eines Neubau- bzw. Industriegebietes.
Das Bahnhhofsgebäude steht leer. Deutlich ist die Dreiteilung in Bahnhofsgaststätte, Empfangsgebäude und Güterschuppen erkennbar. Im rechten Bild ein Blick zurück in Richtung Niederwalgern.
Zwischen Gladenbach und Erdhausen wird die B 255 über die Bahnlinie geführt. Direkt hinter der Brücke steht das Einfahrsginal aus Richtung Herborn. Das im linken Bild links zu sehende Viessmann-Werk besaß ursprünglich einen Gleisanschluss. Außer ein paar eingeteerten Schienen im eingezäunten Werksgelände ist davon jedoch nichts mehr zu erkennen.
Die hier zu sehenden Bilder sind mittlerweile auch schon wieder historisch: Die Brücke wurde durch einen Damm ersetzt und von dem Signal ist nur noch der demolierte Mast übriggeblieben.
Auch in Erdhausen gibt es noch zwei vollständig erhaltene Bahnübergänge, die allerdings nur mit Blinklichtern gesichert waren. Der erste befindet sich direkt vor dem Haltepunkt des Ortes (rechts des Fotos).
Die hölzerne Wartehalle in Erdhausen wurde offenbar erst vor kurzem abgerissen. Die Stelle an der sie einmal stand, ist im linken Bild noch deutlich erkennbar (vor der Litfasssäule). Der Haltepunkt selbst liegt etwas abseits im Erdhäuser Ortsteil Seckbach.
Der zweite Bahnübergang befindet sich nur wenige Meter hinter dem Haltepunkt.
Auf einer stählernen Brücke überquert die Bahnlinie am Ortsrand von Erdhausen die Salzböde. Am östlichen Brückenkopf (auch im linken Bild schwach zu erkennen) befindet sich eine Hochwassermarkierung.
Zwischen Erdhausen und Weidenhausen gibt es insgesamt drei Bachdurchlässe. Der dritte davon ist im linken Bild zu sehen. Im rechten Bild die Einfahrt in den Bahnhof Weidenhausen. Die ursprünglich zweigleisige Trassierung ist noch deutlich erkennbar.
Auch der zum Haltepunkt zurückgebaute Bahnhof Weidenhausen liegt etwas abseits des Ortskerns, genauer gesagt im Ortsteil Petersburg. Von 1894 bis 1901 war er Endpunkt der Strecke aus Niederwalgern.
Das Empfangsgebäude dient heute als privates Wohnhaus. Es hat sogar einen fast stilgerechten Anbau erhalten. Als Ersatz wurde eine Wartehalle aus Beton aufgestellt.