Navigation: Hauptseite > Strecke Kirchhain – Gemünden > Abschnitt Ernsthausen-Wambach – Gemünden
Dieser Haltepunkt befindet sich in der Streusiedlung Wambach; der Ort Ernsthausen liegt ca. 500 entfernt auf der gegenüberliegenden Talseite. Das linke Bild zeigt das heute privat bewohnte Empfangsgebäude, das rechte vermutlich das ehemalige Abortgebäude.
Der Güterbahnhof von Halsdorf liegt südlich des Ortes, rund 300 Meter vom Personenbahnhof entfernt. Das Gebäude wird heute von einem Busunternehmen genutzt. Das linke Bild zeigt die Gleis-, das rechte die Zugangsseite.
Im Güterbahnhof Halsdorf zweigte in Fahrtrichtung Kirchhain eine Anschlussbahn zum Flugplatz Bracht ab, die jedoch nur von 1937 bis 1945 betrieben wurde.
Der Personenbahnhof in Halsdorf dient mittlerweile als Wohnhaus. Im linken Bild ist die Gleisseite, im rechten die Zugangsseite zu sehen.
Der Bahnhof Wohra ist baugleich mit dem in Halsdorf und ebenfalls privat bewohnt. Das linke Bild zeig die Zugangsseite, das rechte ein Nebengebäude. Ein ähnliches Nebengebäude existier auch in Halsdorf.
Mittlerweile gut im Gebüsch versteckt liegt diese zweibogige Brücke über die Wohra.
Auf einem Landzipfel zwischen Bahndamm und Wohra befindet sich der Wohraer Sportplatz. Er ist nur über einen Steg oder durch diesen Durchgang im Bahndamm zu erreichen.
Am Ostrand von Wohra befinden sich in direkter Nachbarschaft die links zu sehende Brücke und ein Hochwasserdurchlass.
Wiederum nur wenige Meter weiter wird auf dieser einbogigen Brücke ein weiteres mal die Wohra überquert.
Ursprünglich führte die L3073 von Gemünden nach Wohra im spitzen Winkel unter dieser Brücke hindurch. Durch den Bau der Wohraer Umgehungsstraße hat sich die Situation an dieser Stelle verändert: Heute führt die L3087 nach Langendorf rechtwinklig unter der Brücke hindurch und auf die alte Straße ist nur noch ein Fußweg (rechtes Bild).
Diese Feldwegunterführung zwischen Wohra und Gemünden ist mittlerweile abgetragen.
Der Haltepunkt Gemünden-Süd lag ursprünglich etwas außerhalb der Stadt, da er auch für Passagiere aus dem drei Kilometer entfernten Schiffelbach gedacht war. Heute liegt er am Stadtrand. Das Stationsgebäude ist privat bewohnt und sogar die Bahnsteigkante ist noch vorhanden.
In Gemünden verlief die Strecke zunächst in einem tiefen Einschnitt, der auch heute noch vorhanden ist. Während die Brücke der Rosenthaler Straße mittlerweile durch einen Damm ersetzt wurde, ist der Fußgängersteg am Kindergarten heute noch erhalten.
Die Brücken über die Martin-Luther-Straße und die K 99 nach Lehnhausen sind mittlerweile ebenfalls abgerissen.
In die Brücke über den Holzbach wurde nachträglich ein Fußgängersteg eingebaut, der allerdings wegen Baufälligkeit nicht mehr betreten werden darf.
Da die Kellerwaldbahn ursprünglich von Gemünden aus weiter bis Frankenberg gebaut werden sollte, gleichzeitig aber auch der Bau der Wohratalbahn nach Kirchhain bereits abzusehen war, legte man im äußersten Norden von Gemünden einen Kopfbahnhof an. Auf diese Art und Weise hätten durchgängige Züge Zimmersrode–Frankenberg beim Kopfmachen keine unnötig langen Wege zurücklegen brauchen und der Süden der Stadt konnte durch die Wohratalbahn trotzdem erschlossen werden. Der Bahnhof selbst war für den Bau der Frankenberger Strecke vorbereitet; z. B. war der Unterbau für die zusätzlichen Gleise bereits vorhanden.
Das linke Bild zeigt die Gleisseite des heute als Gaststätte genutzten Bahnhofs von einer Straße aus, die mitten über das ehemalige Gleisfeld führt. Im Gebüsch ist ein Schienenbus zu erahnen, der durch die Gaststättenbetreiber restauriert wurde und heute als zusätzlicher Gastraum dient. Das rechte Bild zeigt die Straßenseite des Bahnhofs.