Navigation: Hauptseite > Strecke Burg- und Nieder-Gemünden – Kirchhain (Bez Kassel) > Abschnitt Homberg (Kr Alsfeld) – Kirchhain (Bez Kassel)
Der eigentliche Bahnhof von Homberg liegt am Nordrand der Stadt. Auf dem Gelände finden sich noch die Reste von Bahnsteigen, Laderampen und Gleisanlagen. Das Empfangsgebäude steht leer.
In Ober-Ofleiden werden der Tannenweg und der Hoherbergsweg niveaugleich gekreuzt. An beiden Bahnübergängen liegen noch die Schienen im Asphalt.
Der Haltepunkt Ober-Ofleiden wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg eingerichtet. Er befand sich direkt neben dem zweiten Bahnübergang und bestand nur aus einem kurzen Bahnsteig und einem Schrankenwärterhäuschen, das aber mittlerweile abgerissen ist. Reste der Schrankenanlage sind allerdings noch vorhanden.
Am Ortsrand von Ober-Ofleiden beginnt das Gleis wieder.
Ungefähr 200 Meter weiter überquert die Strecke die L3073. Im Bild der Blick zurück in Richtung Ober-Ofleiden. Der Streckenteil jenseits der Straße wird nur noch zum Rangieren benötigt. Die Blinklichtanlage wird per Hand an- und ausgeschaltet.
Direkt hinter dem Bahnübergang zweigt der Anschluss zu den Basaltwerken der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie Nieder-Ofleiden ab. Hier findet noch regelmäßig Güterverkehr statt.
In Nieder-Ofleiden gibt es noch fünf Gleise, links daneben ist noch das Planum eines sechsten Gleises zu finden. Das Empfangsgebäude wird als Wohnhaus genutzt.
Kurz hinter dem Bahnhof Nieder-Ofleiden zweigt ein anscheinend nicht mehr genutzter Gleisanschluss zur Firma Gebhardt-Paletten ab.
Kurz vor dem Haltepunkt Schweinsberg kreuzt die Ohmtalbahn die Straße €žIm Froschwasser€œ (K 24).
In Schweinsberg gibt es außer dem Stationsgebäude und dem Bahnsteig auch ein Ladegleis, von dem nur noch die Schwellen liegen, und einen Anschluss zum gegenüberliegenden Raiffeisen-Lagerhaus, der jedoch nicht mehr bedient wird (rechtes Bild, Blick zurück in Richtung Nieder-Ofleiden).
In Rüdigheim sind sowohl der Bahnsteig als auch das Stationsgebäude, das dem in Amöneburg ähnelte, verschwunden.
Zwischen Rüdigheim und Amöneburg überquert die Strecke zum dritten Mal die Ohm und kurz darauf die Alte Ohm.
Kurz vor dem Haltepunkt Amöneburg befindet sich dieser Bahnübergang mit der K 29.
Früher lag der Haltepunkt Amöneburg fernab der auf einem Berg liegenden Stadt. Mittlerweile ist Amöneburg aber bis an seinen Haltepunkt herangewachsen.
Nördlich von Amöneburg kreuzt ein weiteres Mal die L3073 die Strecke, diesmal auf einer Brücke.
Die vierte und letzte Brücke über die Ohm besitzt auf der Ostseite einen zusätzlichen Flutausleger.
Auf einer weiteren Stahlträgerbrücke überquert die Strecke die Klein.
Südlich von Kirchhain werden zunächst die alte und danach die neue B 62 mittels beschrankter Bahnübergänge gekreuzt.
Das einzige Relikt des Anschlusses zu den Marburger Tapetenfabriken in Kirchhain ist dieses Schild mit der verblichenen Aufschrift €žMT DB€œ. Die Abzweigweiche befand sich hinter dem Fotografen und das Gleis verlief links an dem Schild vorbei ins Werksgelände (Blick in Richtung Amöneburg).
Kurz vor der Mündung der Ohmtalbahn in die Main-Weser-Bahn befindet sich dieser Bahnübergang über die Niederrheinische Straße.
Von einer Straßenbrücke bietet sich ein guter Überblick über die Gleisanlagen in Kirchhain. Am rechten Bahnsteig halten die Züge der Main-Weser-Bahn, der linke Bahnsteig gehörte zur Ohmtalbahn. Dort, wo die Autos stehen, lag früher ein zweites Gleis. Der Bahnsteig der ebenfalls in Kirchhain beginnenden Wohratalbahn nach Gemünden (Wohra) befand sich ursprünglich rechts des Bahnhofsgebäudes, wo ebenfalls schwach parkende Autos zu erkennen sind. Später fuhren die Züge nach Gemünden ebenfalls am Bahnsteig der Ohmtalbahn ab.