Navigation: Hauptseite > Strecke Bad Wildungen – Korbach > Abschnitt Höringhausen – Korbach
Auch der Bahnhof in Höringhausen ist bewohnt und auch hier sind einst vorhandene Nebengleise längst verschwunden.
Der Bahnsteig am Bahnhof Höringhausen wirkt in gewisser Weise moderner als jener am später angelegten Haltepunkt. An der Bahnhfsausfahrt ist die Stelle zu erkennen, wo sich vermutlich einst die Ausfahrweiche befand.
Am nordwestlichen Ortsrand von Höringhausen führt die K 15 unter der Strecke hindurch.
An diesem Bahnübergang aus Holzbohlen vollendet die Bahnlinie ihren 180°-Bogen um Höringhausen.
Kurz vor Erreichen des Werbetals wird ein Feldweg unter dem Bahndamm hindurchgeleitet. Auf dem Schlussstein ist die Jahreszahl 1910 zu lesen.
Auf einem mächtigen Bahndamm wird nun das Tal der Werbe überquert. Auf dem linken Bild der Bachdurchlass selbst, rechts der Durchlass im Größenvergleich mit dem gesamten Bahndamm.
In der Nähe von Meineringhausen werden zwei Feldwege unter der
Strecke hindurchgeführt. Die zweite Brücke befindet
sich bereits am Ortsrand von Meineringhausen.
Im linken Foto ist noch zu erkennen, wo sich einst die Einfahrweiche in den Bahnhof Meineringhausen befand. Im rechten Bild sind die Gleisbetten von zwei ehemaligen Nebengleisen zu erkennen.
Der Bahnhof Meineringhausen ist inzwischen von der Gleisseite aufgrund des dichten Bewuchses kaum noch zu erkennen. Er ist jedoch bewohnt und mittlerweile vorzüglich renoviert.
Auch nach der Schließung des Bahnhofes wurde der Bahnsteig noch als solcher genutzt. Hier der Blick zurück in den Bahnhof.
Nachdem bereits K 14 und K 15 überquert wurden, folgt auch noch ein Bahnübergang mit der K 16.
Danach werden noch zwei weitere Feldwege mithilfe von Bahnübergängen überquert. Auf dem rechten Bild sind die Stahlschwellen gut zu erkennen, die auf weiten Teilen der Strecke liegen. Sie tragen Jahreszahlen zwischen 1925 und 1939 und lassen den Oberbau der Strecke durchaus modern wirken.
Vor und hinter dem 75 m langen Meineringhäuser Tunnel befinden sich auf beiden Seiten der Strecke hohe Stützmauern. Ähnlich wie der Sachsenhäuser Tunnel dient auch dieser Tunnel eigentlich nur der Unterquerung einer Straße, hier der B 251. Im linken Bild ist das Ostportal zu sehen, rechts das Westportal.
Am Melm überquert die B 252 auf einer erst 1987 gebauten Brücke direkt hintereinander die alte B 251, die Bahnlinie und einen Wirtschaftsweg. Kurz danach überquert auch der Wirtschaftsweg die Trasse. Beide Fotos sind mit Blick in Richtung Bad Wildungen aufgenommen.
Der Zufahrtsweg zur Sauren Breite wird niveaugleich gekreuzt. Ab km 37,5 verlaufen die Strecken aus Bad Wildungen und Frankenberg parallel, allerdings auf verschiedenen Höhenniveaus. Kurz zuvor führt noch die im rechten Bild zu sehende Brücke über die Strecke (Blickrichtung Bad Wildungen).
Die erste Brücke in Korbach ist die im linken Bild zu sehende,
1987 fertiggestellte Doppelbrücke über den
Südring. Im Vordergrund ist der
Brückenträger der Strecke nach Frankenberg zu sehen,
der nach rechts hin an Höhe verliert. Dahinter der
Brückenträger der Strecke nach Bad Wildungen, der
nach rechts hin an Höhe gewinnt. Auf der Strecke nach
Frankenberg wurde 1987 der Personenverkehr eingestellt. Ob dieser
Brückenteil noch von planmäßigen
Zügen benutzt wurde, ist mir nicht bekannt. Ab 2008 soll er
jedoch wieder eine wirkliche Daseinsberechtigung erhalten.
An
der im rechten Bild zu sehenden Stahlträgerbrücke
über die Wildunger Landstraße haben sich die
Höhenniveaus der beiden Strecken bereits angeglichen. In
beiden Bildern geht es links nach Korbach Süd.
Links die Einfahrt in den Haltepunkt Korbach Süd. Während die Strecke nach Frankenberg mit einer Sh-2-Haltscheibe gesperrt ist, liegt auf der Strecke nach Bad Wildungen ein Holzhaufen. Auf dem rechten Bild das Stationsgebäude von Korbach Süd, das mittlerweile in Privatbesitz ist und keinen Zugang zum Bahnsteig mehr besitzt.
Während der Bahnsteig 1 nach zwölfjähriger Pause 1999 wieder
in Betrieb genommen wurde, ist der letzte Zug am Bahnsteig 2
längst abgefahren. Da letzterer nur mittels einer
Überführung zu erreichen ist, wurde dort
später eine eigene kleine Wartehalle aufgestellt. Die
Malereien in deren Innenraum stammen vom Hessentag 1997, als
zwischen Frankenberg und Korbach Sonderzüge fuhren.
Näher betrachtet haben wird sie aber auch damals wohl kaum
jemand, schließlich hätte man am Bahnsteig 2 auch
damals schon vergeblich auf einen Zug gewartet. Heute darf man ihn
nicht einmal mehr betreten.
Von der
Überführung aus betrachtet bietet sich ein
eigentümliches Bild: Während die Strecke nach
Frankenberg 2008 wiedereröffnet werden soll, werden die Gleise
auf der Strecke nach Bad Wildungen bis dahin verschwunden sein.
Ebenfalls 2008 soll auf ihr nämlich ein Radweg
eröffnet werden.
Kuriosum am Rande: Bei einer
Renovierung (vermutlich zum Hessentag 1997) wurde auf der
Überführung ein Hinweisschild mit der Aufschrift
"Züge in Richtung Wabern, Bad Wildungen" aufgestellt. Der
Zugang zum Bahnsteig war und ist allerdings vergittert. Mittlerweile
ist auch das Schild wieder verschwunden.
In Korbach verlaufen die beiden eingleisigen Strecken auch weiterhin parallel. Die im linken Bild zu sehende Brücke der Strother Straße wurde in den 90ern, die rechts zu sehende Brücke des Eidinghäuser Weges erst vor wenigen Jahren erneuert.
Als 1999 die Strecke nach Korbach Süd wiedereröffnet wurde, wurde das Gleis der Frankenberger Strecke auf der ehemals zweigleisigen Brücke über die Arolser Landstraße in die Mitte verlegt. Die Strecke aus Bad Wildungen endet seitdem kurz vor der Brücke. Die zweigleisige Auslegung der Brücke ist im rechten Bild noch gut zu erkennen. Direkt dahinter beginnt der Bahnhof von Korbach.
Auch von der Seite ist die zweigleisige Auslegung der Brücke zu erkennen.
Im Hintergrund des linken Bildes ist wieder die Brücke
über die Arolser Landstraße zu sehen.
Früher vereinigten sich die beiden rechten Gleise zwar auch
schon miteinander, führten dann aber parallel zum linken Gleis
über die Brücke und weiter in Richtung Frankenberg.
Kaum zu erkennen ist das vierte Gleis am rechten Bildrand, von dem
mittlerweile allerdings auch nur noch ein anschlussloser Rest vorhanden
ist.
Im rechten Bild der Blick in die entgegengesetzte
Richtung. Früher diente Gleis 1 am linken Bildrand (mit dem
646er) der Relation Volkmarsen Frankenberg, Gleis 2 am selben Bahnsteig
(mit dem 628er) der entgegengesetzten Richtung. Auf Gleis 3 konnte man
von Brilon-Wald in Richtung Bad Wildungen reisen, auf Gleis 4 in die
umgekehrte Richtung. Heute dient Gleis 1 als Abstellgleis, auf Gleis 2
halten ab und zu noch Züge aus Kassel oder Korbach
Süd. Normalerweise fahren sie aber Gleis 3 an. Von Gleis 4 ist
mittlerweile nur noch ein Stumpf übrig, da es teilweise einer
Erweiterung des Busbahnhofes zum Opfer gefallen ist. Seit
2003 fahren von dort aus wieder Züge nach Brilon-Wald.