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In der Nähe von Bergheim zweigt die Anschlussbahn zu den
e.on-Kraftwerken (ehemals Preußen-Elektra) in Hemfurth-Edersee
von der Strecke nach Korbach ab. Sie wurde ursprünglich zum Bau der
Edertalsperre errichtet, der von 1908 bis 1914 andauerte. Auf dem Foto ist rechts das Gleis nach
Korbach zu sehen, das seit 1995 nicht mehr befahren wird, links daneben
das noch bis 2001 genutzte Gleis nach Hemfurth-Edersee. Das Gleis ganz
links ist ein Stumpfgleis, das mittlerweile zum
größten Teil im Gebüsch verschwunden ist.
Im rechten Bild kann man den Prellbock des Stumpfgleises direkt neben dem Kilometerstein erkennen.
Direkt nach der Einmündung des Stumpfgleises zweigt nach rechts ein Nebengleis von der Strecke ab, das sich nach ca. 200 m wieder mit ihr vereinigt.
In Lieschensruh kreuzt das Gleis zuerst eine Straße und überquert kurz danach die Netze.
Wiederum nur wenige Meter weiter kreuzt die Strecke auf einem nur durch Andreaskreuze gesicherten Bahnübergang die B 485.
Bei Lieschensruh verläuft die Strecke am äußersten Rand des Edertales entlang. Hier der Blick zurück aus Richtung Affoldern. Der Bahndamm verläuft genau parallel zur Hochspannungsleitung.
Zwischen Lieschensruh und Affoldern überquert die Bahnlinie nacheinander zwei Feldwege. Nach Hemfurth-Edersee geht es jeweils rechts.
In Affoldern kreuzt die Bahnlinie zuerst die K 34 und dann die L3086. Auch diese Bahnübergänge sind nur durch Andreaskreuze gesichert.
Zwischen Affoldern und Hemfurth-Edersee führt die Strecke direkt am Affolderner See entlang.

Zusammen mit einer Straße überquert die Bahnlinie auf einer Betonbrücke die Eder.
Wohl erst mit dem Ederseeverkehr eingerichtet wurde der Haltepunkt Hemfurth-Edersee. Direkt dahinter befindet sich ein hölzerner Bahnübergang.

Nur wenige Meter weiter mündet ein Gleis von rechts in die Strecke ein. Es führt zu den in den Bildern oben links und unten rechts zu sehenden Anlagen. Ob es sich hierbei wirklich um Verladeanlagen handelt, oder ob sie anderen Zwecken dienten, ist mir nicht bekannt. Am Ende der Anlagen befindet sich steht das im Bild rechts unten zu sehende undefinierbare Gefährt.
An dieser Weiche verzweigt sich die Strecke. Beide Gleisäste führen in Gebäude der Firma e.on und sind mittlerweile nicht mehr befahrbar. Die blaue Hütte im Hintergrund steht zur Hälfte auf dem linken Gleis.
Das linke Gleis führt in das im Hintergrund zu sehende Gebäude. Die Rillenschienen wurden mittlerweile mit Beton aufgefüllt.
Das rechte Gleis überquert zuerst die angrenzende Straße und endet in einem anderen Gebäude. Auch hier sind die Rillenschienen mit Beton aufgefüllt worden.