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Dillenburg ist bereits seit 1862 ans Eisenbahnnetz angeschlossen. Das ursprüngliche Empfangsgebäude wurde 1925 im Zuge größerer Umbaumaßnahmen durch das heute noch existierende Bauwerk ersetzt. Im Vordergrund des linken Bilds ist der mittlerweile gleislose Bahnsteig der Dietzhölz- und Scheldetalbahn zu erkennen (Gleise 11 und 12).
Dieses Foto zeigt den Bahnsteig aus Richtung des Empfangsgebäudes. Die Unterführung dorthin ist mittlerweile verschlossen.
Der erst in den 50er Jahren eingerichtete Haltepunkt Dillenburg Kurhaus ist nicht mehr eindeutig zu lokalisieren. Dillstrecke und Dietzhölztalbahn verlaufen in diesem Bereich zwar noch parallel, einen Bahnsteig gab es aber dennoch nur an letzterer. Das Foto zeigt den Blick zurück in Richtung Hauptbahnhof, die Dietzhölztalbahn befindet sich also links.
Am kurz darauf folgenden Bahnübergang trennen sich Dillstrecke und Dietzhölztalbahn (im Bild vorn).
Da die Strecke in diesem Bereich noch befahren wird, ist auch das Einfahrsignal des Dillenburger Bahnhofs noch in Betrieb.
Der zweite Bahnübergang mit der Frohnhäuser Straße ist nur mit Blinklichtern gesichert.
Kurz nach dem Bahnübergang zweigte einst das Anschlussgleis zum Dillenburger Stahlwerk ab. Die Abzweigweiche wurde allerdings kurz nach der Stillegung des Güterverkehrs ausgebaut; das Gleis führt nun direkt ins Stahlwerksgelände. Die Dietzhölztalbahn führt an dem weißen Zaun entlang weiter, ist im Gebüsch aber kaum noch zu erkennen.
Das rechte Bild zeigt den Blick durch das Tor ins Gelände des Stahlwerks. Die hier zu sehenden Rangiergleise sind aber nur ein kleiner Teil der umfangreichen Gleisanlagen, die sich durch gesamte Areal ziehen.
Direkt nach dem Anschluss zum Stahlwerk folgt der Haltepunkt Dillenburg Nord, der wohl hauptsächlich dem Arbeiterverkehr zu den umliegenden Industriebetrieben diente. Einen Zugangsweg gibt es nicht mehr; Gleis und Bahnsteig sind mit Gestrüpp überwuchert. Auch dieser Haltepunkt wurde erst in den 50er Jahren eingerichtet.
Von rechts mündet der Anschluss zum Umspannwerk in die Strecke ein.
Auch der Anschluss Frohnhausen Kupferwerk konnte nur durch Kopfmachen erreicht werden, mündete allerdings von links in die Dietzhölztalbahn. Er ist offenbar schon seit längerer Zeit abgebaut.
Kurz vor dem Bahnhof Frohnhausen kreuzt die Strecke die Bahnhofstraße.
Im Bahnhof Frohnhausen hat sich ein Metallverwertungsbetrieb niedergelassen.
Das Empfangsgebäude in Wissenbach ist kleiner als die anderen Bahnhöfe der Strecke. Es dient als privates Wohnhaus.
Ebenfalls noch in Wissenbach befindet sich dieser beschrankte Bahnübergang mit der Straße „Am Berg“.
Auf einer relativ neuen Stahlträgerbrücke überquert die Strecke die Umgehungsstraße von Eibelshausen.
Durch diesen Natursteindurchlass wird der Schwarzbach unter der Bahnlinie hindurchgeleitet.
Die Brücke über die Eiershäuser Straße ist eine Beton-Stahl-Konstruktion und stammt aus den 70er Jahren.
Die Unterführung der Habachstraße in Eibelshausen ist die einzige Brücke, die bisher entfernt wurde. Die Strecke beschrieb hier eine leichte Linkskurve zu den niedrigen Büschen im linken Bild.
Kurz vor dem Bahnhof Eibelshausen befindet sich dieser – mittlerweile entfernte – Bahnübergang über die K 7 nach Simmersbach.
Eibelshausen besitzt ein stattliches Bahnhofsgebäude, das mittlerweile restauriert wurde und anscheinend von einem benachbarten Gewerbebetrieb genutzt wird.