Beverungen – Boffzen

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Bahnhof Beverungen (313,30)

Bahnhof Beverungen Gleisseite Bahnhof Beverungen Zugangsseite

Der Bahnhof in Beverungen ist neben Eissen und Borgholz der einzige noch vorhandene Unterwegsbahnhof. Das Gebäude ist bewohnt, befindet sich jedoch augenscheinlich nicht im besten Zustand. Im Personenverkehr war Beverungen einst der wichtigste Zwischenhalt der Strecke.

Ehemalige Brücke bei Beverungen (km 314,00)

Ehemalige Brücke

Die Brücke über die B 83 nördlich von Beverungen ist ebenso wie jene in Roggenthal seit 2004 Geschichte. Anders als in Roggenthal wurde die Straße hier jedoch noch nicht begradigt. An der Böschung auf der linken Seite finden sich noch Trümmerteile der Brücke.

Brücke bei Blankenau (km 315,06)

Brücke bei Blankenau

Kurz bevor die Strecke das Weserufer erreicht, überquert sie auf dieser Brücke einen Feldweg.

Haltepunkt Blankenau (km 315,72)

Haltepunkt Blankenau, Bahnsteig Haltepunkt Blankenau, Wartehalle

Der Haltepunkt Blankenau liegt direkt an der Weser. Der Bahnsteig und die Wartehalle sind noch erhalten. Deutlich ist das Planum des abgebauten zweiten Gleises zu erkennen. Auch Blankenau erhielt erst in den 50er-Jahren einen Haltepunkt. Im Gegensatz zu den meisten anderen neu eingerichteten Haltepunkten lag dieser jedoch günstig zur Ortslage und wurde deshalb auch bis zur Einstellung des Personenverkehrs bedient.

Am Weserufer bei Blankenau (km 315,75)

Brücke in Blankenau Stützmauern bei Blankenau

Kurz hinter dem Haltepunkt unterquert der Weg von Blankenau zum Weserufer die Bahnlinie. Die Strecke selbst liegt höher als das Weserufer, was den Bau einer mehrere hundert Meter langen Stützmauer nötig machte.

Überführung der Sollingbahn (km 316,89)

Bahnbrücke

Östlich von Wehrden überquert die Hauptstrecke Ottbergen–Bodenfelde die Scherfede–Holzmindener Bahn. Auch bei dieser Strecke handelt es sich um eine ehemals zweigleisige Hauptbahn, die einst dem Ost-West-Fernverkehr diente. Heute verkehren auf ihr allerdings ausschließlich Regionalzüge. Beide Strecken führen von hier aus parallel nach Wehrden.

Brücken in Wehrden (km 318,27)

Brücke der Scherfede-Holzmindener Strecke Sollingbahnbrücke

In Wehrden überquerten beide Strecken die K 56. Im linken Bild ist die Brücke der Scherfede-Holzmindener Bahn zu sehen, im rechten die der Sollingbahn. Zwischen den beiden Brücken zweigt links der Zugangsweg zum Wehrdener Bahnhof ab.

Bahnhof Wehrden (Weser) (km 318,48)

Bahnhof Wehrden Nordseite Bahnhof Wehrden Südseite

Wehrden war ursprünglich ein Inselbahnhof und betrieblich der wichtigste Zwischenhalt der Strecke. Einst verfügte er über umfangreiche Gleisanlagen, drei Stellwerke, eine Drehscheibe und natürlich ein Empfangsgebäude. Heute ist davon nicht mehr viel übrig. Die Gleise und Bahnsteige der Nordseite (Scherfede–Holzminden) sind größtenteils zugewachsen, auf der Südseite findet sich noch ein Durchgangsgleis und die Reste der anderen Bahnsteige. Alles andere wurde Mitte der 80er-Jahre abgerissen, darunter auch die einzige Gleisverbindung der beiden Strecken (Relation Bodenfelde–Holzminden). 1988 wurden gar sämtliche Zughalte in Wehrden eingestellt. Zehn Jahre später wurde der zentral im Ort gelegene Bahnhof als einfacher Haltepunkt reaktiviert.

Ausfahrt Wehrden

Brücke der B 83 Teilung der beiden Strecken

Das linke Foto zeigt die Brücke der B 83 über den Bahngraben an der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Wehrden. An der Höhe der Brücke lässt sich gut erkennen, wie tief der Einschnitt ist, der hier für die beiden Strecken gegraben werden musste. Ursprünglich lagen hier vier Gleise direkt nebeneinander, die der Scherfede–Holzmindener Strecke bafanden sich im Gebüsch auf der linken Seite. Das rechte Bild zeigt den Blick von der B-83-Brücke in die entgegengesetzte Richtung. Das linke Gleis führt nach Ottbergen, das rechte nach Holzminden.

Abzweigstelle Steinberg (km 320,00)

Abzweigstelle Steinberg Stellwerk Steinberg

An der Abzweigstelle Steinberg mündete die 1946 fertiggestellte sogenannte „Engländerkurve“ in die Strecke ein. Sie wurde erbaut, um Zügen von Ottbergen Richtung Holzminden, das Kopfmachen in Wehrden zu ersparen. Dieser Umweg war nur nötig, weil die Corveyer Weserbrücke im zweiten Weltkrieg durch deutsche Truppen gesprengt worden war und eine neue Brücke erst 1954 fertiggestellt werden konnte. Die Fürstenberger Brücke hatte nur einen relativ kleinen Schaden davongetragen und konnte nach dem Krieg schnell wieder instandgesetzt werden.
Das linke Bild zeige den Blick zurück auf die Abzweigstelle. Das Gleis Richtung Ottbergen fädelte sich nach rechts aus der zweigleisigen Strecke aus. Im rechten Bild ist das Fundament des zugehörigen Stellwerks zu sehen. Nachdem 1965 die Verbindungskurve stillgelegt und im darauffolgenden Jahr demontiert worden war, ließ auch der Abriss des Stellwerks nicht lange auf sich warten.

zur Verbindungskurve

Ehemalige Brücke bei Godelheim (km 320,42)

Ehemalige Brücke bei Godelheim

Bei Godelheim kreuzte die Strecke ein zweites Mal die B 83, dieses Mal auf einer Brücke. Auch diese Brücke wurde 2004 abgerissen. Sie befand sich zwischen der rechten Feldwegeinfahrt und der Kurve im Hintergrund.

Fürstenberger Weserbrücke (km 321,87-322,12)

Einfahrt Weserbrücke Auf der Weserbrücke
Weserbrücke, Ansicht von Westen

An der 250 Meter langen Fürstenberger Weserbrücke ist auch heute noch deutlich der einst zweigleisige Ausbau der Strecke zu erkennen. Der Mittelteil direkt über der Weser trägt zwar heute nur noch ein Gleis, der Stahlträger für das zweite Gleis ist, wie man im zweiten Bild erkennen kann, jedoch noch vorhanden. Im unteren Bild ist der eben bereits erwähnte Kriegsschaden der Brücke zu erkennen; er betraf den mittleren der rechten drei Steinbögen. Im Hintergrund über der Brücke ist der Ort Fürstenberg zu erkennen. Links geht es weiter Richtung Holzminden, allerdings ist kurz hinter der Brücke das Gleis abgebaut.

Bahnübergang und Brücke in Boffzen (km 322,74-323,16)

Bahnübergang Burgweg Brücke über die Trift

In Boffzen überquerte die Strecke zunächst den Burgweg an einem Bahnübergang, auf dem sich noch ein Gleisrest findet und kurz dahinter die Straße „Trift“ auf einer kleinen Brücke.

Haltepunkt Boffzen (km 323,78)

Haltepunkt Boffzen, Gleisbereich Brücke am Haltepunkt Boffzen

Auch in Boffzen wurde in den 50er-Jahren ein Haltepunkt an der mitten durch den Ort verlaufenden Bahnstrecke angelegt. Ursprünglich wurde der Ort nur über den weit außerhalb gelegenen Bahnhof Fürstenberg bedient. Gleis und Bahnsteig sind mittlerweile entfernt; von letzterem findet sich aber noch ein kurzes Stück auf der Brücke über die Rottmünde. Wenige Jahre vor der Stilllegung des Personenverkehrs wurde der Bahnsteig in Boffzen verlängert, um den Halt der auf der Strecke verkehrenden Eilzüge Aachen–Braunschweig hierher verlegen zu können. Er fand ursprünglich in Fürstenberg statt.

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