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An der Abzweigstelle Wildberg fädelte sich die Verbindungskurve aus der ehemals zweigleisigen Sollingbahn aus. Vom zugehörigen Stellwerk ist heute nur noch das Fundament erhalten. Das rechte Bild zeigt ungefähr die Stelle, an der sich die beiden Strecken einst trennten. Deutlich ist das Planum des ehemaligen zweiten Streckengleises (rechts) und jenes der Verbindungskurve (links) zu erkennen. Während die Hauptstrecke im Hintergrund in einem leichten Bogen nach rechts weiterführt, schwenkte die Verbindungskurve ungefähr auf gleicher Höhe nach links ab.
Die Verbindungskurve selbst ist als mit Büschen und Bäumen bewachsener Damm noch auf voller Länge erhalten. Auch von den im Hundertmeterabstand gesetzten Kilometersteinen finden sich noch mehrere in ihrem Verlauf.
Nach 1,1 Kilometern mündet die Verbindungskurve in die Scherfede–Holzmindener Strecke. Die Fotos zeigen den Blick auf diese Stelle aus zwei verschiedenen Richtungen: Links von der Verbindungskurve aus – dass hier eine Bahnlinie verlief ist wohl nur noch am Kilometerstein 320 zu erkennen; die Hauptstrecke verbirgt sich hinter dem Gebüsch – und rechts von der Hauptbahn aus mit Blick in Richtung Scherfede – der Abzweig der Verbindungskurve nach rechts ist mit etwas Phantasie noch zu erkennen.
Auch vom Stellwerk Steinberg ist nur noch das Fundament erhalten. Beide Stellwerke wurden kurz nach dem Abbau der Verbindungskurve abgerissen.