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Im Bahnhof Borgholz ist mittlerweile ein Museum eingerichtet, das zur Zeit meines Besuches jedoch leider nicht geöffnet war. Auf dem großen, freien Platz vor dem Bahhof dehnten sich einst umfangreiche Gleisanlagen aus.
Noch im Bahnhofsbereich von Borgholz unterquerte die L 837 von Borgentreich nach Borgholz die Strecke. Die niedrige und schmale Unterführung wurde bereits abgerissen. Sie befand sich hinter der Einmündung auf der linken Seite. Rechts der Straße (Richtung Holzminden) ist das Gleis wieder erhalten.
In der Nähe der Heisermühle überquerte die Strecke einst die B 241. Der Bahnübergang ist mittlerweile komplett verschwunden (inklusive Straße), da die Straße direkt daneben neu gebaut wurde. Dar rechte Bild zeigt die Stelle des ehemaligen Bahnübergangs mit einem Rest der alten Straße. Das Gleis ist an dieser Stelle auf etwa 50 Metern unterbrochen.
An der dritten Brücke über den Eselsbach ist ein weiteres Mal die ehemalige Zweigleisigkeit der Strecke zu erkennen. Unweit der Brücke fließt der Eselsbach mit dem Jordan zusammen un beide bilden zusammen die Bever, deren Tal die Strecke bis Beverungen folgt.
Auf dieser Brücke überquert die Strecke gleichzeitig den Bach Lebersiek und den Zufahrtsweg zum gleichnamigen Gehöft.
Der Bahnhof Dalhausen liegt mitten im Ort an einem Hang. Die Gleisanlagen bestanden daher lediglich aus den beiden Durchgangsgleisen mit jeweils einem außen gelegenen Bahnsteig und einem einseitig angebundenen Ladegleis. Das Bahnhofsgebäude wurde als eines der ersten abgerissen, der Bahnhof schon früh zu einem Haltepunkt zurückgebaut. Heute ist das Gelände inklusive des ehemaligen Hausbahnsteiges und des zugehörigen Gleisbetts überbaut. Das Gleis wurde an den zweiten Bahnsteig verschwenkt, der im linken Bild schwach zu erkennen ist. Im rechten Bild ist ein Reststück des ehemaligen Hausbahnsteigs zu sehen, und zwar an der Stelle, wo das Gleis wieder zurück auf das andere Gleisbett schwenkt.
Am Bleichplatz in Dalhausen werden eine Straße und kurz darauf ein Fußweg unter der Strecke hindurchgeführt.
Nordwestlich von Dalhausen unterquert die Straße nach Jakobsberg die Bahnlinie.
Der Haltepunkt Biesberg war wohl für die Bewohner des nördlichen Teils von Dalhausen und von Jakobsberg gedacht. Da zum Erreichen des in den 50er-Jahren eingerichteten Haltepunkts Fußwege von mindestens 500 respektive 1500 Metern vonnöten waren, wurde er wahrscheinlich nicht besonders gut frequentiert. Die Bedienung wurde 1978 wieder eingstellt. Der Bereich des Haltepunkts ist stark zugewachsen; das einzige erkennbare Relikt ist die Bahnsteigkante.
Bei Roggenthal überquerte die Strecke auf einer zweibogigen Brücke zunächst einen Weg und dann die Bever.
Unweit der Beverbrücke findet sich eine weiter Wasserdurchlass.
Beim Haltepunkt Roggental ist ebenso, wie in Biesberg die Strecke stark zugewachsen und die Bahnsteigkante das letzte erkennbare Relikt. Auch er entstand in den 50er-Jahren und wurde bereits 1976 wieder geschlossen. Direkt im Anschluss an den Haltepunkt folgte eine Brücke über die B 241, die in einer Doppelkurve unter der Bahn hindurchgeleitet wurde. Beim großzügigen Ausbau der Straße verschwand diese jedoch ebenso wie rund 150 Meter des Bahndamms.
Unter dieser Brücke führt der Zufahrtsweg zum Forsthaus Hohenstein hindurch.
Die Blockstelle Roggenthal wurde bereits in den 50er-Jahren aufgehoben, später befand sich hier nur noch ein Schrankenposten. Am Gebäude wurde ein Umbau begonnen, der, der Vegetation nach zu urteilen, allerdings schon vor mehreren Jahren wieder aufgegeben wurde.
Ein weiterer Feldwegdurchlass befindet sich nahe Simons Mühle.
Der Haltepunkt Beverungen Lindenstraße wurde zwar auch erst in den 50er-Jahren eröffnet, hielt sich aber bis zum Ende des Personenverkehrs, insbesondere da er auch das benachbarte Schulzentrum erschloss. Es wurde sogar extra ein Empfangsgebäude erbaut. Heute dient es als privates Wohnhaus.
In Beverungen werden auf zwei relativ neuen Brücken zunächst die Birkenstraße über die Strecke und später die K 48 nach Drenke unter der Strecke hindurchgeleitet.
Der Bahnhof in Beverungen ist neben Eissen und Borgholz der einzige noch vorhandene Unterwegsbahnhof. Das Gebäude ist bewohnt, befindet sich jedoch augenscheinlich nicht im besten Zustand. Im Personenverkehr war Beverungen einst der wichtigste Zwischenhalt der Strecke.