Geseke–Büren

Navigation: Hauptseite > Strecke Geseke–Büren

Streckenverlauf
    Strecke von Hamm
0,0   Geseke
0,1   Strecke nach Altenbeken
2,2   Anschluss Heidelberg Cement
3,1  
  Anschluss Schuttkippe/Gröne
  Geseke Süd
3,9 Anschluss Dyckerhoff Zement
  Anschluss Umspannwerk
  Anschluss Dyckerhoff I
  zum Verschiebebahnhof
  zum Fliegerhorst Störmede
  Anschluss Dyckerhoff II
  Anschluss Dyckerhoff III
4,3   Anschluss Milke
4,7   Geseke Zementwerke
7,0   A 44
    Anschluss Kornhaus Steinhausen
7,9   Steinhausen
11,6   Ausweichstelle Hellweg
˜14   Anschluss Kleeschulte
    Almetalbahn von Paderborn
15,2   Büren
    Almetalbahn nach Brilon Wald
Stand: Juli 2011

Daten:

Streckenlänge:   15,2 km
 
Eröffnung:   01.07.1900
 
Einstellung: Geseke–Büren (Personenverkehr) 15.05.1952
Steinhausen–Büren (Güterverkehr) 31.05.1959
Anschluss Milke–Steinhausen (Güterverkehr) 29.05.1988
 
Streckenabbau: Steinhausen–Büren ca. 1960
  Anschluss Milke–Steinhausen 1993
 

Geschichte der Strecke

Die Geschichte dieser Strecke, die im Volksmund als „Geseker Pengel“ oder „Bürener Bemmel“ bekannt ist, hängt eng mit der der Almetalbahn zusammen. Ursprünglich sollte nur eine Strecke gebaut werden, die von Geseke über Büren und Brilon Stadt nach Brilon Wald verlaufen sollte. Später änderte man die Planungen – wohl aufgrund der Topografie und der besseren Anbindung an die Stadt Paderborn – auf den Verlauf Paderborn–Büren–Brilon. Dagegen protestierten jedoch die Städte Geseke und Büren, denen eine direkte Gleisverbindung zwischen ihren jeweiligen Zementwerken wichtig war.
So wurden schließlich beide Strecken gebaut. Der Personenverkehr zwischen Geseke und Büren blieb stets gering und hielt sich gerade einmal bis 1952. Wichtiger war der Güterverkehr, der sich – wie sich sicher erahnen lässt – auf die Bedienung der Zementwerke entlang der Strecke konzentrierte. Zwar sind die Zementwerke auch heute noch die wichtigsten Kunden der Strecke, doch sank ihre Zahl im Lauf der Jahre durch Fusionen und Schließungen. Analog dazu entwickelte sich auch die Bahnlinie: Der Abschnitt Steinhausen–Büren mit dem steilen Abstieg ins Almetal verlor 1959 seinen Verkehr. Steinhausen wurde noch bis 1993 bedient; hier war der Hauptkunde allerdings das örtliche Kornhaus.
Heute endet die Strecke nach gut vier Kilometern im Geseker Süden – an einem Zementwerk.

Fotos der einzelnen Abschnitte

Quellen und weiterführende Literatur

zur Übersicht