Holzhausen–Dodenau

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Bahnhof Holzhausen (Eder) (km 22,92)

Bahnhof Holzhausen, Zugangsseite Bahnhof Holzhausen, Zugangsseite

Holzhausen liegt an einer Ederschleife, die die Bahn jedoch abkürzt. Aus diesem Grund befindet sich der Holzhäuser Bahnhof auch 1,5 km außerhalb des Ortes nahe Friedenthal. Das Empfangsgebäude ähnelt dem von Arfeld. Auch dieser Bahnhof ist privat bewohnt. Beide Fotos zeigen die Straßenseite.

Bahnhof Holzhausen, Nebengebäude Bahnhof Holzhausen, Reste der Laderampen

Die Gleisanlagen in Holzhausen scheinen einmal recht umfangreich gewesen zu sein. Heute ist das Gleisfeld ein regelrechter Nadelwald, der auch jeden Blick auf die Gleisseite des Empfangsgebäudes verwehrt. Allerdings finden sich dort überall noch Ruinen von Bahnsteigen und Laderampen (rechtes Bild). Auch ein Nebengebäude ist noch vorhanden.

Holzhäuser Ederbrücke (km 23,38)

Zufahrt Ederbrücke Ederbrücke, Nordseite

Um, wie bereits erwähnt, die Ederschleife abkürzen zu können, musste zwischen Holzhausen und Reddighausen zwei mal die Eder überquert werden. Die erste Brücke besteht aus einem Stahlträger über den Fluss und zwei Flutauslegern aus Beton und Naturstein.

Waldwegbrücke (km 23,48)

Waldwegbrücke

In einem Einschnitt wird nun ein Bergrücken durchstoßen. Diese Brücke führt einen Waldweg über den Einschnitt.

Reddighäuser Ederbrücke (km 23,71)

Reddighäuser Ederbrücke, Nordseite Reddighäuser Ederbrücke, Nordseite

Die zweite Ederbrücke besteht ebenfalls aus einem Stahlträger, hier schließen sich aber auf beiden Seiten gemauerte Gewölbe an. Zwischen den beiden Brücken liegen 2,3 Flusskilometer respektive 0,3 Bahnkilometer.

Brücke in der Ederaue (km 23,76)

Brücke in der Ederaue

Eine weitere Brücke führt über den Betriebsgraben des Reddighäuser Hammers.

Haltepunkt und Industrieanschluss Reddighäuser Hammer (km 24,36-24,64)

Bahnsteig Reddighäuser Hammer Abzweig Anschluss Reddighäuser Hammer

Der Haltepunkt Reddighäuser Hammer wurde erst in den 50er-Jahren eingerichtet und diente in erster Linie den Beschäftigten des Hammers. Die Bahnsteigkante besteht aus ausrangierten Stahlschwellen. Ansonsten sind keine Anlagen vorhanden.
Kurz nach dem Haltepunkt mündete von links der Gleisanschluss des Werks in die Obere Edertalbahn.

zum Industrieanschluss

Fußgängerbahnübergang beim Reddighäuser Hammer

Fußgängerbahnübergang

Unweit des Reddighäuser Hammers findet sich noch dieser gut erhaltene, mit Drehkreuzen gesicherte Bahnübergang.

Bahnhof Reddighausen (km 25,49)

Bahnhof Reddighausen, Gleisseite Bahnhof Reddighausen, Zugangsseite

In Reddighausen zeugt heute eine große Schotterwüste von den einst umfangreichen Bahnanlagen. Im Vordergrund des linken Fotos ist nur ein kleiner Teil davon zu sehen. Auch hier dient das Empfangsgebäude heute als Wohnhaus.

Stützmauern an der Eder

Trasse an der Eder

Die Zufahrt zum Dodenauer Tunnel erfolgte teilweise direkt an der Eder entlang, was den Bau einer Stützmauer notwendig machte.

Südportal Dodenauer Tunnel (km 26,47)

Dodenauer Tunnel, Südportal Dodenauer Tunnel, Südportal

Der 325 Meter lange Dodenauer Tunnel dient dazu, ein weiteres Mal eine Ederschleife abzukürzen.

Nordportal Dodenauer Tunnel (km 26,79)

Dodenauer Tunnel, Nordportal

Das Nordportal ist baugleich mit dem Südportal des Tunnels.

Bahnhof Dodenau (km 27,14)

Bahnhof Dodenau, Gleisseite Bahnhof Dodenau, Zugangsseite

In Dodenau befindet sich der Bahnhof südlich der Eder, während der Ort selbst fast komplett nördlich des Flusses liegt. Das Empfangsgebäude ist auch hier ein privates Wohnaus.

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