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Holzhausen liegt an einer Ederschleife, die die Bahn jedoch abkürzt. Aus diesem Grund befindet sich der Holzhäuser Bahnhof auch 1,5 km außerhalb des Ortes nahe Friedenthal. Das Empfangsgebäude ähnelt dem von Arfeld. Auch dieser Bahnhof ist privat bewohnt. Beide Fotos zeigen die Straßenseite.
Die Gleisanlagen in Holzhausen scheinen einmal recht umfangreich gewesen zu sein. Heute ist das Gleisfeld ein regelrechter Nadelwald, der auch jeden Blick auf die Gleisseite des Empfangsgebäudes verwehrt. Allerdings finden sich dort überall noch Ruinen von Bahnsteigen und Laderampen (rechtes Bild). Auch ein Nebengebäude ist noch vorhanden.
Um, wie bereits erwähnt, die Ederschleife abkürzen zu können, musste zwischen Holzhausen und Reddighausen zwei mal die Eder überquert werden. Die erste Brücke besteht aus einem Stahlträger über den Fluss und zwei Flutauslegern aus Beton und Naturstein.
In einem Einschnitt wird nun ein Bergrücken durchstoßen. Diese Brücke führt einen Waldweg über den Einschnitt.
Die zweite Ederbrücke besteht ebenfalls aus einem Stahlträger, hier schließen sich aber auf beiden Seiten gemauerte Gewölbe an. Zwischen den beiden Brücken liegen 2,3 Flusskilometer respektive 0,3 Bahnkilometer.
Eine weitere Brücke führt über den Betriebsgraben des Reddighäuser Hammers.
Der Haltepunkt Reddighäuser Hammer wurde erst in den 50er-Jahren eingerichtet und diente in erster Linie den Beschäftigten des Hammers. Die Bahnsteigkante besteht aus ausrangierten Stahlschwellen. Ansonsten sind keine Anlagen vorhanden.
Kurz nach dem Haltepunkt mündete von links der Gleisanschluss des Werks in die Obere Edertalbahn.
Unweit des Reddighäuser Hammers findet sich noch dieser gut erhaltene, mit Drehkreuzen gesicherte Bahnübergang.
In Reddighausen zeugt heute eine große Schotterwüste von den einst umfangreichen Bahnanlagen. Im Vordergrund des linken Fotos ist nur ein kleiner Teil davon zu sehen. Auch hier dient das Empfangsgebäude heute als Wohnhaus.
Die Zufahrt zum Dodenauer Tunnel erfolgte teilweise direkt an der Eder entlang, was den Bau einer Stützmauer notwendig machte.
Der 325 Meter lange Dodenauer Tunnel dient dazu, ein weiteres Mal eine Ederschleife abzukürzen.
Das Nordportal ist baugleich mit dem Südportal des Tunnels.
In Dodenau befindet sich der Bahnhof südlich der Eder, während der Ort selbst fast komplett nördlich des Flusses liegt. Das Empfangsgebäude ist auch hier ein privates Wohnaus.